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Feuerwehrverband BW

Sonderkonditionen zur Besichtigung der Deutschen Zeppelin Reederei in Friedrichshafen

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg durfte mit seiner Verbandsversammlung 2017 zu Gast in der Zeppelin-Werft in Friedrichshafen am Bodensee sein. Die Versammlungen konnten vor der beeindruckenden Kulisse der Werft und der Zeppeline selbst abgehalten werden und die Versammlungen bleiben nicht nur wegen dieser einzigartigen Atmosphäre in bleibender Erinnerung. Im Nachgang dieser erfolgreichen Veranstaltung bietet die Deutsche Zeppelin Reederei den Feuerwehren aus Baden-Württemberg attraktive Angebote für Ausflüge zur Zeppelinhalle am Bodensee an. Diese Angebote sind in der Wintersaison auch mit interessanten Gastronomiekonditionen buchbar. Alle Informationen zu den Angeboten finden Sie hier oder bei den Angeboten der weiteren Kooperationspartner des Landesfeuerwehrverbandes. Herzlichen Dank der Deutschen Zeppelin Reederei und allen Feuerwehrangehörigen, die das Angebot nutzen, erlebnisreiche Stunden am Bodensee!

Erneut Übernachtungsrekord im Feuerwehrhotel Sankt Florian

Bei 33.639 Übernachtungen konnte das Feuerwehrhotel Sankt Florian im vergangenen Jahr fast exakt genausoviele Gäste am Titisee begrüßen, wie 2016. Zu diesem erfreulichen Ergebnis kommt der Feuerwehrverband Baden-Württemberg in seiner nun veröffentlichten Jahresstatistik. Zudem wurde das Feuerwehrhotel  mit dem Qualitätssiegel „SAFEHOTEL STAR“ ausgezeichnet, das nur an Hotels mit besonders hohem Standard bei der Brandschutzsicherheit vergeben wird. Viele Bundesbürger schmieden dieser Tage Urlaubspläne – und sind noch vielfach unentschlossen, wo die schönsten Wochen des Jahres verbracht werden sollen. Einige wollen aufgrund von Krisenmeldungen, Terroranschlägen und Reisewarnungen ihr Urlaubsziel noch nicht festlegen, andere warten auf das richtige Angebot und wiederum andere können sich einfach nicht entscheiden. Uneingeschränkt empfehlenswert für die vorwiegend ehrenamtlich engagierten Feuerwehrangehörigen und ihre Familien dagegen ist das Feuerwehrhotel Sankt Florian am schönen Titisee.  Die am 10. Mai 1956 eingeweihte und seither laufend modernisierte Hotelanlage ist bei ihren Gästen sehr beliebt. „Mit 33.639 Übernachtungen hatten wir im Feuerwehrhotel Sankt Florian fast exakt genausoviele Gäste wie im Rekordjahr 2016“, freut sich Dr. Frank Knödler, der Präsident des Feuerwehrverbandes Baden-Württemberg. Mit einer Auslastung von fast 90% sei man praktisch das ganze Jahr über ausgebucht gewesen. Der Feuerwehrpräsident verweist auf helle, großzügige Gästezimmer im Landhausstil, aufmerksames, freundliches Personal sowie auf die gute Infrastruktur und die tolle Lage, die zusammengefasst die Grundlagen für die Erfolgsgeschichte des Feuerwehrhotels Sankt Florian seien. Besonders hoher Standard bei der Brandschutzsicherheit Das Feuerwehrhotel Sankt Florian erhielt bereits zum wiederholten Mal das Qualitätssiegel „SAFEHOTEL STAR“. Mit diesem Zertifikat werden Hotels ausgezeichnet, die einen besonders hohen Standard bei der Brandschutzsicherheit aufweisen. Das Feuerwehrhotel ist technisch so ausgestattet, dass Brände möglichst vermieden werden sowie im Brandfall Technik und Personal optimal reagieren. „Unsere Gäste in Sicherheit zu wissen ist ein hoher Anspruch, den wir tagtäglich mit unserer Arbeit und bei allen Aktivitäten erfüllen wollen“, sagt Frau Beate Bengel, die Betriebsleiterin des Feuerwehrhotels. „Löschübungen und Brandschutzschulungen für alle Mitarbeiter sind in unserem Hotelbetrieb jedes Jahr fest eingeplant.“ Vergeben wird das Qualitätssiegel vom Safehotel Star Office auf Initiative der Föderation der Feuerwehrverbände der Europäischen Union. Unabhängige Gutachter überprüfen die Erfüllung eines umfangreichen Anforderungskataloges und verleihen anschließend die hochgeschätzte Anerkennung. Im Feuerwehrhotel ist es toll - für große und kleine Feuerwehrleute. Die Hotelanlage mit 126 Gästebetten lädt zu Urlaub und Erholung in den Hochschwarzwald ein und bietet seinen Gästen umfangreiche Möglichkeiten für Erlebnis, Sport, Erholung und Genuss. Die modernen und freundlichen Nichtraucher-Zimmer sind mit TV, Dusche und WC ausgestattet und verfügen über einen Balkon. Kulinarische Genüsse halten das Restaurant, Café und die Bar bereit. Kegelbahn, Fitnessraum und Sporthalle runden das Angebot für sportliche Aktivitäten ab. Die Kleinen finden ihre Abwechslung im Spielzimmer sowie auf dem Spielplatz der Anlage. Mit einem Kaminzimmer, einem Museum und einer Bibliothek finden sich Rückzugsnischen und Sauna und Solarium stehen den Gästen für Entspannung und Wellness zur Verfügung. "Wir haben Tagungsgäste aus den einzelnen Feuerwehren und Verbänden. Wir haben viele altgediente Feuerwehrleute mit ihren Partnerinnen zu Gast. Und speziell in den Ferien kommen auch viele Familien mit Kindern zu uns in das Feuerwehrhotel Sankt Florian.", beschreibt Präsident Dr. Frank Knödler das bunt gemischte Publikum. Wer also noch überlegt, wohin es 2018 in den Urlaub gehen soll und Mitglied einer Feuerwehr ist, kann das Feuerwehrhotel Sankt Florian in die engere Wahl nehmen. „Man sollte sich nur nicht zuviel Zeit mit der Buchung lassen“, rät Gerd Zimmermann, der Geschäftsführer des Feuerwehrverbands Baden-Württemberg. „Denn zu einigen Zeiten stehen schon jetzt nur noch wenige freie Zimmer zur Wahl!“

Osterlehrgänge 2018 der Feuerwehrmusik

Osterlehrgänge 2018 der Feuerwehrmusik Vom 3. bis 6. April 2018 finden an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal wieder Osterlehrgänge der Feuerwehrmusik statt. In diesem Jahr können folgende Weiterbildungen angeboten werden: Leiter/in einer Feuerwehrmusik/Musikgruppe Ausbilder/in in der Feuerwehrmusik Instrumentallehrgang für Spielmanns- und Fanfarenzug Die Lehrgänge stehen allen Feuerwehrleuten Baden-Württembergs zur Verfügung.  Die Ausschreibungen udn weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie im Bereich der Feuerwehrmusik. Wir hoffen auf einen lehrreichen, informativen und kameradschaftlichen Osterlehrgang mit vielen motivierten Musiker/innen aus allen Teilen Baden-Württembergs.

Feuerwehrübung auf dem Truppenübungsplatz Heuberg

Auch in diesem Jahr bieten die Landkreise Sigmaringen und Zollernalbkreis wieder eine Feuerwehrübung auf dem Truppenübungsplatz Heuberg an zwei Tagen an. Es stehen als Übungstag entweder Samstag 07.04.2018 oder Sonntag 08.04.2018 zur Auswahl. Je nach Teilnehmerzahl wird jedoch eine Verschiebung nach Rücksprache vorbehalten. Auf Grund der großen Teilnehmerzahl können Voranfragen zur Anmeldung nicht gesondert berücksichtigt werden. Insbesondere zur Deckung der Kosten für Verpflegung und Verbrauchsmaterial wird eine Teilnahmegebühr von 140,00 € je Fahrzeug (außerhalb der Landkreise Sigmaringen und Zollernalbkreis) erhoben. Bitte beachten Sie die Anmeldefrist bis 02.03.2018! Das Organisationsteam freut sich schon jetzt auf eine hohe Zahl von motivierten Übungsteilnehmern. Das Anmeldeformular mit weiteren Informationen finden Sie hier.

Feuerwehren mit innovativen Ideen gesucht

Öffentliche Versicherer und DFV zeichnen Ideen zur Schadenverhütung aus Feuerwehren können sich ab sofort wieder für den Innovationspreis „IF Star“ bewerben. Alle zwei Jahre wird der IF Star von den öffentlichen Versicherern und dem Deutschen Feuerwehrverband (DFV) ausgeschrieben.Dabei werden die innovativsten Ideen, Vorschläge und Projekte zur Schadenverhütung aus ganz Deutschland gesucht. Bis zum 15. Juni 2018 haben die Feuerwehren Zeit, ihre Bewerbung beim Verband öffentlicher Versicherer in Düsseldorf einzureichen. Die drei besten Projekte werden mit Preisgeldern von insgesamt 10.000 Euro honoriert.In diesem Jahr verleihen die öffentlichen Versicherer und der Deutsche Feuerwehrverband den IF Star bereits zum fünften Mal. Bewerben können sich Feuerwehren, die bei einem Einsatz mit Hilfe einer innovativen Technik oder Taktik einen Personen- oder Sachschaden vermieden oder verringert haben. Neue Konzepte zur Schadenverhütung, die noch nicht umgesetzt wurden, können ebenfalls eingereicht werden. „In den letzten Jahren konnten wir bereits viele gute Ideen und Projekte der Feuerwehren mit dem IF Star auszeichnen“, sagt Dr. Katrin Burkhardt, Mitglied des Vorstands beim Verband öffentlicher Versicherer. „Das Preisgeld wurde zum Teil auch für die Umsetzung und Weiterentwicklung der Projekte genutzt.“Ziel der Auszeichnung ist es, den Einfallsreichtum der Feuerwehren zu würdigen, diesen in der Praxis umzusetzen und anderen Feuerwehren bekannt zu machen. „Wir wollen besonders den Erfahrungsaustausch zwischen den Feuerwehren fördern, damit die besten Techniken bundesweit aufgegriffen und eingesetzt werden können“, unterstreicht DFV-Präsident Hartmut Ziebs.Bewerbungen können Feuerwehren bis zum 15. Juni 2018 möglichst in digitalisierter Form bei Michael Schmitz (michael.schmitz@voevers.de), dem Ansprechpartner für den IF Star beim Verband öffentlicher Versicherer, einreichen. Die Gewinner werden zur Delegiertenversammlung des DFV am 29. September 2018 in Erfurt eingeladen. Alle weiteren Informationen finden Sie in der Ausschreibung und diesem Flyer zum IF Star.

Erste Ergebnisse nach "Forum Brandschutzerziehung 2017"

Am 17. und 18. Februar 2017 nahmen ca. 80 Teilnehmer am „Forum Brandschutzerziehung und -aufklärung“ an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal teil. Neben den Plenumsvorträgen gab es Workshops, in denen Themen zur Brandschutzerziehung und -aufklärung erarbeitet wurden. Sicher haben sich die Teilnehmer schon gefragt, was aus den Ergebnissen der Workshops geworden ist. Sie sind nicht in der Versenkung verschwunden, sondern werden Thema für Thema vom Fachausschuss Brandschutzerziehung und -aufklärung unter der Leitung von Andrea Albrecht abgearbeitet. Und es gibt schon erste Ergebnisse. Eine wichtige und wiederkehrende Frage war, wie es mit dem Versicherungsschutz bei Tätigkeiten im Rahmen der Brandschutzerziehung und -aufklärung aussieht. Hierzu wird es demnächst detaillierte Informationen geben. Vorab: für diese Tätigkeiten besteht grundsätzlich Versicherungsschutz. Das Thema Arbeitsmaterialien ist ein weiteres viel diskutiertes Thema. Auch hier arbeiten die Mitglieder des Fachausschusses intensiv daran. Die Aufgabe ist umfangreicher, als es auf den ersten Blick scheinen mag. Es gibt bereits unendliche viele Arbeitsmaterialien und diese müssen gesichtet und bewertet werden. Letztendlich gilt es, auch das Ziel, die entsprechenden Materialien und die Informationen dazu, auch über die Homepage des Landesfeuerwehrverbandes zur Verfügung zu stellen, nicht aus den Augen zu verlieren. Um die Arbeit der Brandschutzerziehung und -aufklärung weiter bekannt zu machen wird der Fachausschuss gemeinsam mit dem Arbeitskreis Brandschutzerziehung im Stadtfeuerwehrverband Stuttgart auf dem Landesfeuerwehrtag am 21. und 22. Juli 2018 in Heidelberg einen Informationspavillon betreiben. Hierzu laufen aktuell die Vorbereitungen, welche natürlich auch Ressourcen binden. Der Fachausschuss freut sich schon heute auf viele Besucher. Ein weiteres wichtiges Anliegen der Teilnehmer des Forums war die Frage nach der Organisation und der Struktur der Brandschutzerziehung und -aufklärung in den Feuerwehren und den Kreis- und Stadtfeuerwehrverbänden in Baden-Württemberg. Hierfür wurde in der Zwischenzeit ein Konzept erarbeitet und vom Fachausschuss verabschiedet. Das Konzept wird nun vom Präsidium des Landesfeuerwehrverbandes beraten und nach der Beschlussfassung als Vorschlag zur Umsetzung herausgeben. Letztendlich ist auch der Wunsch aller Teilnehmer am Forum nicht vergessen, dass es wieder solch eine Veranstaltung geben soll. Der Fachausschuss hat dies für das Jahr 2019 als Ziel ins Auge gefasst. Dort werden dann sich er weitere Ergebnisse vorgestellt. Sobald es hierzu nähere Informationen gibt, werden wir diese veröffentlichen.

Neufassung der Verwaltungsvorschrift über Zuwendungen für das Feuerwehrwesen in Kraft getreten

Die Neufassung der Verwaltungsvorschrift des Innenministeriums über Zuwendungen für das Feuerwehrwesen (VwV Zuwendungen Feuerwehrwesen - VwV-Z-Feu) ist zum 1. Januar 2018 in Kraft getreten. Wir dürfen darauf hinweisen, dass in der neuen Z-Feu einige wesentliche, vom Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg während der Anhörung vorgebrachte, Punkte noch berücksichtigt worden sind. In der Neufassung der VwV-Z-Feu bleiben die Grundzüge der Förderung (Pauschal- und Investitionsförderung) unverändert. Die Zuwendungen werden weiterhin als Projektförderung insbesondere für Investitionen der Gemeinden und Landkreise auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens gewährt. Dies geschieht in Form von Zuschüssen als Festbeträge bzw. wo diese nicht möglich sind im Wege der Anteilsfinanzierung. Daneben gibt es die Pauschalförderungen nach der Anzahl der Feuerwehr- und Jugendfeuerwehrangehörigen.  Die Neufassung beinhaltet folgende wesentliche Änderungen: Der jährliche Pauschalbetrag für Angehörige der Einsatzabteilung wird von 85 Euro auf 90 Euro erhöht (Nr. 5.2.2.1). Gleichzeitig steigt der jährliche Pauschalbetrag für Angehörige der Jugendfeuerwehr von 36 Euro auf 40 Euro. Der jährliche Pauschalbetrag für Investitionen von Berufsfeuerwehren wird von 950 Euro auf 1.000 Euro für jeden Angehörigen der Einsatzabteilung Berufsfeuerwehr erhöht. Investitionen werden künftig erst ab einem Einzelbeschaffungswert von über 20.000 Euro (bisher: 15.000 Euro) über die Investitionsförderung gefördert. Die Investitionen mit einem Einzelbeschaffungswert bis zu 20.000 Euro sind mit dem jährlichen Pauschalbetrag abgedeckt. Die Landesregierung hat sich nach der Prüfung von ÖPP-Maßnahmen durch den Rechnungshof dafür ausgesprochen, die ÖPP-Förderungen einzustellen (vgl. Landtags-Drucksache 15/4094). Daher wurde die bisherige Nr. 5.4 ÖPP-Projekte ersatzlos gestrichen. Die bisherige Nr. 5.5 (Erhöhte Förderung; neu jetzt unter Nr. 5.4 Abweichende Förderung und Sammelbeschaffungen) wurde komplett neu gefasst. Bei der Zuständigkeit wurde in Nr. 6.1 eingefügt, dass Förderungen der Anteilsfinanzierung nur mit Zustimmung des jeweiligen Regierungspräsidiums und Förderungen nach Nr. 5.4 nur mit Zustimmung des Innenministeriums möglich sind.   Der verpflichtende Beginn einer Maßnahme nach Bestandskraft des Zuwendungsbescheids wurde von acht auf zehn Monate verlängert (Nr. 6.5.2 Spiegelstrich 2). Die Festbeträge für Neufahrzeuge nach Nr. 2.1 der Anlage beinhalten künftig auch die Beladung und den Mehrbedarf für ein überörtliches Einsatzgebiet. Dabei werden die Festbeträge insgesamt maßvoll an die aktuelle Preisentwicklung angepasst. Die Liste nach Nr. 2.1 der Anlage enthält nun alle normierten Feuerwehrfahrzeuge. Die Förderung von Kommandowagen entfällt. Neu aufgenommen wurde in Nr. 5.1 der Anlage die Ersatzbeschaffung von fest eingebauten Funkgeräten im Rahmen der Einführung des Digitalfunks in Feuerwehrhäusern und Feuerwehrfahrzeugen.  Die in der Verwaltungsvorschrift genannten Vordrucke und Technischen Beschreibungen finden Sie auf der Internetseite der Landesfeuerwehrschule unter https://www.lfs-bw.de/Fachthemen/RechtOrganisation/vwv/Seiten/vwvzfeu.aspx.

Ehrenamtsfreundliche Arbeitgeber bis spätestens 30. April 2018 nominieren

Hinter jedem ehrenamtlich engagierten Feuerwehrangehörigen steckt ein Arbeitgeber, der dieses ehrenamtliche Engagement unterstützt. Diese Arbeitgeber, die das Feuerwehrwesen fördern, zeigen gesellschaftliches Engagement. In einer Feierstunde im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration wurden am 1. Dezember 2017 insgesamt 38 Arbeitgeber aus Baden-Württemberg ausgezeichnet, die ihren ehrenamtlich engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglichen, dass sie bei einem Notfall während der Arbeitszeit unverzüglich in den Einsatz gehen können. Für die diesjährige Auszeichnungsrunde können nun wieder bis spätestens 30. April 2018 Arbeitgeber nominiert werden, die das Feuerwehrwesen besonders fördern und das Ehrenamt in der Feuerwehr besonders unterstützen. Bitte machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch. Die Richtlinien für die Vergabe der Auszeichnung stellen wir Ihnen wie das Formular zur Einreichung der Vorschläge zur Verfügung. Die Vorschläge können formlos oder mit dem verlinkten Formular beim Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration eingereicht werden.

Unterstützung der SV SparkassenVersicherung bei Löschübungen 2018

Die SV SparkassenVersicherung ist traditionell Partner der Feuerwehren in Baden-Württemberg. Seit vielen Jahren fördert die SV SparkassenVersicherung in Baden-Württemberg Maßnahmen zur Schadenverhütung wie z.B. Feuerlöscherübungen. Auch im Jahr 2018 werden die Feuerwehren wieder bei der Durchführung dieser Übungen finanziell unterstützt. Wegen Einzelheiten verweisen wir auf die folgenden Dokumente: Anschreiben zu Löschübungen 2018 Ankündigungsformular Bestätigungsformular   Herzlichen Dank der SV SparkassenVersicherung!

Höhere Leistungen für Feuerwehrangehörige ab 01.01.2018

Feuerwehrangehörige der Freiwilligen Feuerwehren erhalten bei Unfällen im Feuerwehrdienst vielfältige Leistungen unterschiedlicher Art. So werden -          Sachleistungen - wie z.B. medizinische Leistungen (incl. Reha-Leistungen) oder Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben -          Geldleistungen an Feuerwehrangehörige – wie z.B. Verletztengeld -          Geldleistungen an Hinterbliebene – wie z.B. Renten -          Pauschalen – wie z.B. Sterbegeld, Einmalzahlungen -          Unterstützungsleistungen bei Unfällen, die nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung entschädigt werden, zur Verfügung gestellt.   Zum 01.01.2018 bestehen aufgrund der Erhöhung diverser Grenzwerte wieder höhere Leistungen, insbesondere bei den Geldbeträgen, Renten und Pauschalen. In dieser Übersicht sind alle möglichen Leistungen zusammen gefasst.

Dr. Frank Knödler und Gerhard Lai mit dem Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen ausgezeichnet

"Diejenigen, die heute im Mittelpunkt stehen, ragen in ganz besonderer Weise aus den Reihen der Menschen hervor, die diese Ehrung verdienen“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident Thomas Strobl im Rahmen der feierlichen Ehrung im Neuen Schloss in Stuttgart. Zu den Ersten, denen diese besondere Ehrung mit dem Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen zuteil wurde, gehören der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, Herr Dr. Frank Knödler sowie der Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes, Herr Gerhard Lai. Beide haben sich in ganz besonderer Weise um den Bevölkerungsschutz verdient gemacht. Dr. Frank Knödler, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg „Dr. Frank Knödler ist seit vielen Jahren ein einflussreicher Mitgestalter des Bevölkerungsschutzes in unserem Land“, so Innenminister Thomas Strobl in seiner Laudatio. Er trat 1972 in die Feuerwehr Stuttgart Abteilung Münster ein, wo er mehrere Funktionen bis zum 1. Stellvertretenden Abteilungskommandanten ausübte. Nach Abschluss seiner Ausbildung für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst war er zunächst fachlicher Leiter des Notfallwesens bei IBM Deutschland, 1989 wurde er Leiter des Amtes für Brand- und Zivilschutz der Stadt Saarbrücken und in Personalunion Leiter der Landesfeuerwehrschule des Saarlandes, um dann 1992 die Leitung der Branddirektion Stuttgart und der Feuerwehr Stuttgart zu übernehmen. Diese Funktion übt Dr. Frank Knödler bis heute aus. 1994 wurde Dr. Frank Knödler als Fachgebietsleiter „Umweltschutz“ in den Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg berufen, deren Vorsitz als Präsident er 1999 übernahm und bis heute ununterbrochen mit großem Engagement ausfüllt. „Dr. Frank Knödler war in all der Zeit ein Kämpfer für einen ganzheitlichen und organisationsübergreifenden Katastrophen- und Bevölkerungsschutz. Schon in seiner Zeit in Saarbrücken war es ihm wichtig, die Ämter Brandschutz und Katastrophenschutz zu vereinen. Was ihm in Saarbrücken gelang, setzte er in Stuttgart als Erfolgsrezept fort. Stets war er ein Mitstreiter, wenn es galt, operative Gefahrenabwehrstrukturen und Verwaltungsstrukturen zu einer großen Einheit zusammenzufügen“, so der Innenminister. Er ist ein ebenso überzeugter Kämpfer für den Gedanken Integrierter Leitstellen. Sinnbild und Symbol hierfür ist die Leitstelle für Sicherheit und Mobilität SIMOS der Landeshauptstadt. Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Verkehr werden unter einem Dach tagtäglich erfolgreich koordiniert; bei Großschadenslagen und Krisen beheimatet SIMOS zusätzlich den Führungsstab und den Verwaltungsstab der Landeshauptstadt Stuttgart. Dr. Frank Knödler gehört seit vielen Jahren dem Landesfeuerwehrbeirat und dem Landeskatastrophenschutzbeirat an. Dort bringt er seine Erfahrung und Meinung zu den allumfassenden Themenstellungen des Bevölkerungsschutzes ein. Gerhard Lai, Kreisbrandmeister a. D. und Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes Gerhard Lai trat nach seiner Bundeswehrzeit 1980 der Feuerwehr seiner Heimatgemeinde Schallstadt bei. Er übte dort zahlreiche Führungsfunktionen aus und war bis 1988 deren stellvertretender Feuerwehrkommandant. 1986 wurde er zum Kreisbrandmeister des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald bestellt. Dieses Amt übte er sehr erfolgreich und mit großem Zuspruch seiner Feuerwehren bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2010 aus. Im Landratsamt wurde ihm die Leitung des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz übertragen. Ein hoher Vertrauensbeweis, der in seiner Persönlichkeit und in seinem ständigen Streben nach Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg begründet ist. Gerhard Lai wirkt darüber hinaus seit 1994 im Landesfeuerwehrverband mit. War er von 1994 bis 2003 Vertreter der Kreisbandmeister im Präsidium, so steht er seit 2004 in vorderster Reihe als Vizepräsident in Verantwortung. Ob im Landesfeuerwehrbeirat oder in anderen Gremien auf Landes- und Bundesebene, Gerhard Lai gilt als ausgleichender Ratgeber und Initiator, der seine Begeisterung für die Feuerwehr mit seiner Leidenschaft vereint, Menschen zu helfen, die unserer Hilfe bedürfen. Dieser stetige Hilfeleistungsgedanke spiegelt sich auch im großen internationalen Engagement Gerhard Lais wider. Gerhard Lai hat sich für Tschernobyl-Waisenkinder in Weissrussland ebenso engagiert wie er sich bis heute für den Wiederaufbau des Feuerwehrwesens in Kroatien einsetzt. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hat er betroffene Feuerwehrangehörige aus New York in den Schwarzwald eingeladen und steht bis heute mit ihnen in persönlichem Kontakt. Für die westafrikanische Republik Sierra Leone hat Gerhard Lai eine große Spendenaktion mitorganisiert, durch die seit 2005 mehrere Containersendungen mit Feuerwehrausrüstung und insgesamt sieben Einsatzfahrzeugen den Weg von Baden-Württemberg nach Westafrika gefunden haben. Diese Einsatzmittel waren besonders bei der Unwetterkatastrophe Mitte August 2017 außerordentlich hilfreich, als über 1.000 Haushalte mit mehr als 6.000 Personen unter einer Schlammlawine begraben worden sind. „Dies leistet Gerhard Lai in aller Stille und der ihm eigenen Bescheidenheit. Gerhard Lai steht als Vorbild für das Gesamtsystem des Bevölkerungsschutzes in unserem Land“, so der stellvertretende Ministerpräsident in seiner Laudatio.

Gewinner des Förderpreises "Helfende Hand" kommen aus Baden-Württemberg

Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg sagt "Herzlichen Glückwunsch"! 1. Preis in der Kategorie "Innovative Konzepte" Freiwillige Feuerwehrleute sind knapp! Das hat Auswirkungen auf die Tages-Alarm-Bereitschaft. Die zündende Idee der jungen Feuerwehrleute: Warum nicht einfach mit Unternehmen der Region kooperieren? Ein Anruf bei der IHK-Bezirkskammer und das Projekt "Feuerwehr trifft Industrie" im Rems-Murr-Kreis war geboren. Nun führen Jugendfeuerwehr und Betriebe gemeinsame Aktionen wie Löschtrainings durch oder stellen im Rahmen der Ausbildung in den Betrieben Feuerwehrausrüstungsgegenstände her. So kann die Feuerwehr Jugendliche für sich gewinnen und ihre jungen Mitglieder lernen die Arbeitgeber der Region kennen. Mehr zu diesem Projekt erfahren Sie hier. 1. Preis in der Kategorie "Nachwuchsarbeit" Initiiert durch den Stadtfeuerwehrverband Karlsruhe und das THW Karlsruhe entwickelte der Verein HelfenKannJeder den Helf-o-mat. Durch einen gezielten Fragenkanon auf der Website können Interessierte das für sie passende Ehrenamt im Bevölkerungschutz finden. Weil alle Hilfsorganisationen den Helf-o-mat unterstützen, entsteht keine Konkurrenz zwischen den Organisationen. Hier finden Sie weitere Informationen. "Feuerwehr trifft Industrie" gewinnt auch Publikumspreis Um die Wahrnehmung der Auszeichnung zu stärken, hat das Bundesministerium des Innern auch der Öffentlichkeit eine Stimme gegeben – mit dem Publikumspreis. Der Gewinner erhält eine besondere Trophäe sowie eine Urkunde. Der Publikumspreis 2017 ging ebenfalls nach Baden-Württemberg. Zusätzlich zum 1. Preis in der Kategorie "Innovative Konzepte" durfte sich die Jugendfeuerwehr Rems-Murr über den Publikumspreis freuen.

Vielfältiger Einsatz in Feuerwehren ausgezeichnet

Landesfeuerwehrverband gratuliert den auszeichneten Feuerwehrkameraden aus Baden-Württemberg „Wir zollen Ihnen mit unseren Auszeichnungen Respekt und sagen gleichzeitig Danke. Danke, dass Sie uns helfen, diesen aufopferungsvollen Dienst leisten zu können. Danke, dass Sie bereit sind, mehr zu leisten, als man erwarten kann. Danke, dass Sie den Feuerwehren so verbunden sind und auch bleiben“, erklärte Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), bei der dritten bundesweiten Ehrungsveranstaltung des Fachverbandes in Fulda. 40 Feuerwehrangehörige und Unterstützer der Feuerwehren, wurden für ihr vielfältiges Engagement mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold, Silber oder Bronze, der Deutschen Feuerwehr-Ehrenmedaille, der Silbernen Ehrennadel des DFV oder der Medaille für internationale Zusammenarbeit ausgezeichnet, davon 4 aus Baden-Württemberg. Ziebs würdigte in Anwesenheit der Vorsitzenden und Präsidenten der Landesfeuerwehrverbände und Bundesgruppen das breite Spektrum des Einsatzes für die Feuerwehren: „Sie begeistern bereits die Jüngsten für die Feuerwehr und werben für das Mitmachen in der Feuerwehr. Sie bringen fachliche Kenntnisse ein und tauschen sich auf internationaler Ebene aus. Sie organisieren Wettbewerbe und überzeugen mit musikalischer Expertise.“ Der DFV-Präsident bedankte sich auch den Menschen, die durch ihren Rückhalt in Familie, Beruf oder Freundeskreis den Einsatz der Geehrten im Alltag ermöglichen. Wie gelingt es, den Übungs- und Ausbildungsalltag in der Jugendfeuerwehr abwechslungsreich zu gestalten? Felix Schmitt aus Berg im Landkreis Ravensburg hat seine jahrelange Erfahrung als Jugendwart auch auf Kreisebene als Fachgebietsleiter Ausbildung, Schriftführer und stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart eingebracht. Mittlerweile unterstützt er auch seine Frau beim Aufbau einer Kindergruppe in der Feuerwehr. Überregional liegt ihm die Öffentlichkeitsarbeit am Herzen; sein Engagement als „Hydrant“-Mitarbeiter und Redakteur der Broschüre zum 40. Jubiläum der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg ist mehr als ehrenwert. Dafür wurde Felix Schmitt mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze ausgezeichnet. Er selbst bezeichnet sich als Pragmatiker: Christian Schwarze aus Stuttgart ist ein Technik-All-rounder. Der Maschinenbau-Ingenieur begann seine Feuerwehr-Karriere im Ehrenamt, dem er als 2. Stellvertretender Kommandant immer noch die Treue hält. Parallel folgte der Schritt zum höheren feuerwehrtechnischen Dienst. Seit 17 Jahren bringt er seine Fachkenntnis in den Fachausschuss Technik der deutschen Feuerwehren ein; seit fast zwei Jahren als deren Leiter. Zudem engagiert sich Christian Schwarze unter anderem auch noch in verschiedenen nationalen und europäischen Normungsgremien sowie in der Verbandsarbeit. Für seine Verdienste wurde auch ihm das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze verliehen. Feuerwehrgeschichte ist seine Leidenschaft: Oliver Kubitza aus Winnenden im Rems-Murr-Kreis ist bis auf internationale Ebene als Experte für die Vergangenheit der Feuerwehr gefragt. Er war einer der Verantwortlichen der verschiedenen Ausstellungen des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, etwa beim 11. Landesfeuerwehrtag. Auch an der im Deutschen Feuerwehr-Museum präsentierten Sonderausstellung zum 100. Geburtstag von Albert Bürger wirkte er mit. Aktuell arbeitet er im Team das Archiv der Vorgänger des heutigen Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg auf. Hierfür ist ihm das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber verliehen worden. Am 29. Mai 2016 kam es bei einem Unwetter in Braunsbach im Landkreis Schwäbisch Hall zu schweren Überschwemmungen mit verheerenden Schäden. „Es war sein Höchstes, die in Not geratenen Menschen aus dem tobenden Wasser zu retten oder sie vor den Wassermassen zu bewahren“, lobt der Kreisfeuerwehrverband Schwäbisch Hall den Einsatz von Feuerwehrkommandant Rolf Dierolf aus Braunsbach. Die ruhige Art des Hauptbrandmeisters habe am Unglückstag und auch während der Aufräumarbeiten dazu beigetragen, die Ängste und Sorgen der Bevölkerung nicht zu verstärken. Für seinen Einsatz wurde Rolf Dierolf mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold ausgezeichnet.

Höhere Strafen für Rettungsgassen-Blockierer

Eine Rettungsgasse ermöglicht es den Einsatzkräften, zügig Hilfe zu leisten. Wer sie blockiert, gefährdet unter Umständen Menschenleben! Wer einem Einsatzfahrzeug, das blaues Blinklicht zusammen mit dem Einsatzhorn verwendet, nicht sofort freie Bahn schafft, muss nun mit Bußgeldern von bis zu 200 Euro und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Kommen Gefährdung bzw. Sachbeschädigung hinzu, steigen die Bußgelder um bis zu 120 Euro.

Entschädigungssätze für ehrenamtliche Feuerwehrangehörige

Hier finden Sie ein gemeinsames Schreiben des Gemeindetages, Städtetages und des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zu gemeinsam verabschiedeten Orientierungswerten zur Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Feuerwehrangehörige. In der Anlage 1 sind die jeweiligen Entschädigungssätze nach Funktionen enthalten. In Anlage 2 werden weitere Entschädigungssätze für Einsätze und Ausbildungen geregelt.

Rahmenvertrag für die Feuerwehren mit Sky

Nach Vorgesprächen zwischen Sky und dem Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg hat der Deutsche Feuerwehrverband mit Sky einen Rahmenvertrag über attraktive Preise für Feuerwehrangehörige und Feuerwehren abgeschlossen. Danach erhalten Feuerwehrangehörige unter dem Motto „Sky für alle, die immer alles geben“ vergünstigte Konditionen mit einem attraktiven Preisvorteil von bis zu 70 Prozent auf ein privates Sky-Abonnement. Vereinbart wurde auch ein gewerbliches Angebot für Feuerwehren. Hier geht es direkt zum Angebot von Sky. Alle Informationen zum Angebot für die private Nutzung durch Feuerwehrangehörige finden Sie hier. Hier finden Sie weitere Informationen zum gewerblichen Angebot für Feuerwehren.

Prüfung der Ausrüstung und Geräte der Feuerwehr

Die Unfallverhütungsvorschrift „Feuerwehren“ (DGUV Vorschrift 49) schreibt regelmäßige Prüfungen für die Ausrüstung und Geräte der Feuerwehren vor. Die Art, der Zeitpunkt und der Umfang der Prüfungen ergeben sich aus den Prüfgrundsätzen für Ausrüstung und Geräte der Feuerwehr (DGUV Grundsatz 305-002).  Das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg und die Unfallkasse Baden-Württemberg weisen auf einige grundsätzliche Anforderungen bei der Prüfung von Feuerwehrausrüstungen hin. Diese Hinweise finden Sie hier.

Neues Muster für eine Feuerwehrsatzung veröffentlicht

In Folge der Änderung des Feuerwehrgesetzes für Baden-Württemberg musste auch das Muster für eine Feuerwehrsatzung geändert werden. Der Gemeindetag hat das neue Muster am 10. Februar 2017 im GT-Info Az. 131.00 veröffentlicht. Wir verweisen insbesondere auf die Änderungen in - § 2 Absatz 2 - geänderter Begriff „Brandsicherheitswache“ - § 5 Absatz 7 - Beschränkung der Dienstpflichten - § 13 - Aufnahme des Pressesprechers als Ausschussmitglied Der Landesfeuerwehrverband hat an der Änderung des Musters für eine Feuerwehrsatzung mitgewirkt. Das neue Muster für eine Feuerwehrsatzung finden Sie hier.

Fachempfehlung von DFV und AGBF-Bund zur "Vermeidung von Beeinträchtigungen des Trinkwassers bei Löschwasserentnahmen am Hydranten"

Unter ungünstigen Umständen können durch Löschwasserentnahmen am Hydranten bzw. Standrohr beim Fehlen geeigneter Sicherungseinrichtungen Verunreinigungen in das Rohrnetz gelangen oder Rohrbrüche entstehen. Das DVGW-Arbeitsblatt W 405-B1 „Bereitstellung von Löschwasser durch die öffentliche Trinkwasserversorgung; Beiblatt 1: Vermeidung von Beeinträchtigungen des Trinkwassers und des Rohrnetzes bei Löschwasserentnahmen“ konkretisiert für die Feuerwehr die Anforderungen der Trinkwasserverordnung sowie nachgeordneter technischer Normen und Regeln. Zur Umsetzung haben der Deutsche Feuerwehrverband und die Arbeitsgemeinschaft der Berufsfeuerwehren (Bund) eine Fachempfehlung veröffentlicht. Erarbeitet wurde die Fachempfehlung durch den Projektkreis DVGW-Arbeitsblatt W 405-B1 „Bereitstellung von Löschwasser durch die öffentliche Trinkwasserversorgung; Beiblatt 1: Vermeidung von Beeinträchtigungen des Trinkwassers und des Rohrnetzes bei Löschwasserentnahmen“. Die Beschaffung entsprechender Technik muss nach dem Wortlaut der entsprechenden Papiere schrittweise im Zug von Neu- und Ersatzbeschaffungen erfolgen. Es besteht darüber hinaus kein genereller Zwang, vorhandene Technik zu ersetzen und/oder zu ergänzen. Nach derzeitigem Stand sind in feuerwehrtauglicher Ausführung erhältlich: Standrohre mit Rückflussverhinderern, einzeln mitgeführte Rückflussverhinderer zur Montage an Überflurhydranten und Sammelstücke mit einzeln federbelasteten Rückschlagventilen (derzeit verfügbar: Sammelstück A-3B, A-4B, A-5B, wobei bei FPN 10-1000 und FPN 10-2000 (bzw. FP 8/8, 16/8 und 24/8) nur das Sammelstück A-3B sinnvoll ist). Für Systemtrenner wird es eine eigene Feuerwehrnorm (DIN 14346) geben. Systemtrenner sind technisch komplexe Bauteile, die erst dann beschafft werden sollten, wenn die entsprechende Norm DIN 14346 zumindest im Entwurf vorliegt, damit bei den komplexen Anforderungen an einen Systemtrenner auch wirklich eine für die Feuerwehr geeignete Ausführung beschafft werden kann. Das wird aber frühestens 2017 der Fall sein. Hier finden Sie die Fachempfehlung.

Besserer Versicherungsschutz für Feuerwehrleute - Unterstützungsleistungen des Landes

Das Ministerium für Inneres, Digitales und Migration hat im Gemeinsamen Amtsblatt vom 31. August 2016, Seite 558 ff die Verwaltungsvorschrift über Leistungen zur Ergänzung der Unfallversicherung im Bereich der Feuerwehr veröffentlicht. Die Regelung ersetzt die bisherige Verwaltungsvorschrift über die zusätzlichen Leistungen bei der Unfallversicherung im Bereich der Feuerwehr; diese Regelungen hat die neue Verwaltungsvorschrift übernommen. Als Höchstgrenze gilt nun der Nettoverdienst, der dem in der Satzung der Unfallkasse festgesetzten Höchstbetrag entspricht. Neu aufgenommen worden sind in die Verwaltungsvorschrift Unterstützungsleistungen für Gesundheitsschäden, für die aufgrund eines fehlenden medizinischen Zusammenhangs zum Unfall kein Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung besteht. Für diese schicksalbedingten Leiden gab es bisher keine Leistungen. Mit der Verwaltungsvorschrift ist das Ministerium einem dringenden und langjährigen Wunsch des Landesfeuerwehrverbandes gefolgt. Die Bemühungen des Verbandes, auch die schicksalbedingten Leiden abzusichern, reichen bis in das Jahr 2014 zurück. Damals hat der Verband das Sozialministerium gebeten, einer Ergänzung der Satzung der Unfallkasse Baden-Württemberg zuzustimmen, um ehrenamtlich tätige Feuerwehrangehörige zumindest ein Stück weit abzusichern, wenn der bestehende Unfallversicherungsschutz nicht greift. Dieser Vorschlag wurde vom Sozialministerium abgelehnt. Im vergangenen Jahr hat der Verband den damaligen Innenminister Reinhold Gall gebeten, die Verwaltungsvorschrift über die zusätzlichen Leistungen zu ergänzen. Diesem Vorschlag ist das Ministerium für Inneres, Digitales und Migration nun mit der neuen Verwaltungsvorschrift gefolgt. Dafür danken die Feuerwehren des Landes ausdrücklich. Abgestuft werden Leistungen von 3.000 Euro bei einer befristeten Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 20 Prozent bis zu 30.000 Euro bei Todesfällen gewährt. Hier geht es zur der Verwaltungsvorschrift.

Handreichung des Gemeindetages und des Städtetages zum Strategiepapier "FREIWILLIG.stark!"

Das Präsidium des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg hat 15. November 2014 das Strategiepapier „FREIWILLIG.stark!“ zur Förderung des Ehrenamtes bei den Feuerwehren in Baden-Württemberg verabschiedet. Eine wichtige Voraussetzung zur Umsetzung der Vorschläge auf Gemeindeebene ist der neue § 16 Absatz 7 des Feuerwehrgesetzes, den der Landesfeuerwehrverband erfolgreich eingebracht hat. Wichtige Partner bei der Umsetzung des Papieres sind neben dem Land die Städte, Gemeinden und Landkreise. Diesen hat der Landesfeuerwehrverband das Papier vorgestellt und um Unterstützung bei der Umsetzung durch die Kommunen geworben. Gemeindetag und Städtetag Baden-Württemberg haben nach Gespächen mit dem Landesfeuerwehrverband eine gemeinsame Handreichung erarbeitet. Die Handreichung bietet eine Auslegungsmöglichkeit für all diejenigen Forderungen aus dem Strategiepapier, die einen kommunalen Bezug haben. Dadurch kann die Umsetzung der Forderungen des Strategiepapieres in der Praxis sichergestellt werden. Frau Gudrun Heute-Bluhm, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetages Baden-Württemberg, und Roger Kehle, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg, stellen in einem Schreiben an ihre Mitgliedsstädte und -gemeinden fest: „Der Gemeindetag und der Städtetag Baden-Württemberg bekennen sich ausdrücklich zur Förderung des Ehrenamtes bei der Freiwilligen Feuerwehr. Darüber hinaus sind sich die beiden Verbände der herausragenden Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren in unserem Bundesland bewusst. Unter Zugrundelegung dieser Maßgaben erfolgte die Ausarbeitung der Handreichung“. Die Handreichung finden Sie hier.

Mehrsprachiges Merkblatt "Brandschutz für Flüchtlingsunterkünfte"

Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft hat ein Merkblatt zum Brandschutz in Flüchtlingsunterkünften veröffentlicht. Es informiert die Menschen, die aus den unterschiedlichsten Ländern nach Deutschland gekommen sind, über den Brandschutz und über das richtige Verhalten im Brandfall in den vier Sprachen Englisch, Französisch, Arabisch und Farsi. Das Merkblatt finden Sie hier. Es kann uneingeschränkt verwendet und weiter verteilt werden, solange die Datei nicht verändert wird.

Förderung des Ehrenamtes ist Staatsziel in Baden-Württemberg

Der Landtag von Baden-Württemberg hat am 25. November 2015 die Verfassung des Landes Baden-Württemberg geändert. Künftig ist die Förderung des ehrenamtlichen Einsatzes für das Gemeinwohl ein Staatsziel im Land. Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg Dr. Frank Knödler hat diese Ergänzung ausdrücklich begrüßt. „Damit“, so der Präsident, „bekommen wir bei der Umsetzung des Strategiepapieres unseres Verbandes zur Förderung des ehrenamtlichen Feuerwehrdienstes eine wirksame Unterstützung“. Mit dem neuen Staatsziel gibt der Landtag gleichzeitig Signal und Handlungssauftrag für die Gemeinden, die Gemeindeverbände und das Land Baden-Württemberg, den Politikbereich „bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt“ noch intensiver als bisher zu zu fördern: Durch Stärkung einer dauerhaften, verschiedene Engagements ermöglichenden Struktur, einem weiteren Ausbau der Anerkennungskultur und einer Sensibilisierung der Menschen für den Wert des bürgerschaftlichen Engagements. Durch das Wort „fördern“ wird klargestellt, dass Staat, Gemeinden und Gemeindeverbände diesem Ziel ein besonderes Gewicht beizumessen haben. Der Landesfeuerwehrverband hat vor einigen Monaten das Strategiepapier FREIWILLIG.stark! veröffentlicht. Darin gibt der Verband zahlreiche Hinweise auf qualifizierte Fördermöglichkeiten für den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst. Diese reichen von der angemessenen sozialen Absicherung bis zur qualifizierten Aus- und Fortbildung und von zeitgemäßen Feuerwehrhäusern bis zu modernen Fahrzeugen und Geräten. Im kommenden Jahr verhandelt der Landesfeuerwehrverband mit den kommunalen Landesverbänden über die Umsetzung des Strategiepapieres. Dieses kann entweder bei der Geschäftsstelle des Landesfeuerwehrverbandes angefordert werden. Es steht auch im Downloadbereich zur Verfügung.

Neue Möglichkeit für hör- und sprachbehinderte Menschen: Nothilfe-SMS als Ergänzung zum Notfall-Fax

„Das Land Baden-Württemberg bietet ab sofort hör- und sprachbehinderten Menschen eine zusätzliche Möglichkeit, in einer Notlage Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienste zu verständigen.“ Das sagte Innenminister Reinhold Gall am Donnerstag, 5. November 2015. Hör- und sprachbehinderte Menschen hätten bei einem Notfall bisher nur über ein Notruf-Fax an die 110 oder 112 Hilfe anfordern können. Ergänzt werde diese Möglichkeit jetzt durch die Nothilfe-SMS. Aus technischen Gründen kann die Nothilfe-SMS nicht an die bekannten Notrufnummern 110 und 112 gesandt werden, sondern muss an speziell dafür eingerichtete Telefonnummern geschickt werden. Die SMS wird für ganz Baden-Württemberg zentral vom Polizeipräsidium Stuttgart beziehungsweise der Integrierten Leitstelle Stuttgart empfangen. Von dort wird sie dann an die zuständige Stelle weitergeleitet, von wo aus die Hilfe koordiniert wird. Die Telefonnummern und wichtige Verhaltenshinweise sind auf verschiedenen Informationsblättern zusammengestellt, die das Land mit Unterstützung des Deutschen Schwerhörigenbundes Landesverband Baden-Württemberg e.V. erstellt hat. Für Baden-Württemberg ist bei Notfällen die Polizei per SMS an die 01522 / 1 807 110 sowie die Feuerwehr und der Rettungsdienst in Abhängigkeit des persönlichen Netzbetreibers per SMS an die 99 0711 / 50 66 7112 (Telekom und Vodafone), 329 0711 / 50 667 112 (Telefonica/O2) beziehungsweise 1511 0711 / 50 667 112 (E-Plus) erreichbar. Die Informationsblätter mit Verhaltenshinweisen finden Sie auch im Internet unter http://im.baden-wuerttemberg.de/de/sicherheit/polizei/modernetechnik/notruf-110/. Weitere ausführlich Informationen erhalten Sie in den folgenden Dokumenten: Verhaltenshinweise für Gehörlose / Sprachbehinderte Anleitung für die Nothilfe-SMS Flyer zur Nothilfe-SMS

Strategiepapier FREIWILLIG.stark! des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg

Bei der Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg am 18. Juli 2015 in Böblingen hat der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg das Strategiepapier FREIWILLIG.stark! zur Förderung des Ehrenamtes bei den Feuerwehren vorgestellt. Im Papier werden dem Land, den Kreisen und den Gemeinden Vorschlägen zur Stärkung des ehrenamtlichen Feuerwehrdienstes gemacht. Wegen der Umsetzung ist der Landesverband mit dem Land und den kommunalen Landesverbänden im Dialog. Es wurden 20.000 Broschüren gedruckt, die bereits an die Kreis- und Stadtfeuerwehrverbänden ausgeliefert sind. Die Broschüre steht auch hier zum Download bereit. Städte und Gemeinden müssen nach dem Feuerwehrgesetz für Baden-Württemberg auf ihre Kosten eine leistungsfähige Feuerwehr aufstellen, ausrüsten und unterhalten. Diese Pflichtaufgabe wird weitestgehend von Frauen und Männern erfüllt, die sich ehrenamtlich in den Feuerwehren unseres Landes engagieren. Ehrenamtlich tätige Feuerwehrangehörige brauchen für ihren Dienst gute Rahmenbedingungen. Diese reichen von der angemessenen sozialen Absicherung bis zur qualifizierten Aus- und Fortbildung und von zeitgemäßen Feuerwehrhäusern bis zu modernen Fahrzeugen und Geräten. Für die Gremien des Landesfeuerwehrverbandes ist die noch bessere Förderung des Ehrenamtes eine zwingende Voraussetzung, um den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst langfristig zu sichern auch angesichts der sich ändernden gesellschaftlichen Verhältnisse und rückläufiger Geburten. Wenn immer weniger Menschen zum Feuerwehrdienst bereit wären, müssten die Städte und Gemeinden entweder erheblich in hauptamtliches Feuerwehrpersonal investieren oder an der zu Recht erwarteten Qualität der Feuerwehrarbeit spürbare Abstriche machen. In zahlreichen Sitzungen haben der Vorstand und das Präsidium des Landesfeuerwehrverbandes das Strategiepapier erarbeitet. Es gilt nun, Anstöße zur Umsetzung der aufgezeigten Möglichkeiten zur Förderung ehrenamtlicher Strukturen auf allen staatlichen Ebenen zu geben. Viele der aufgezeigten Möglichkeiten sind ohne großen finanziellen Aufwand machbar. Andere kosten Geld. „Allerdings sind diese überschaubaren Ausgaben angesichts des unschätzbar günstigen Ehrenamtes hervorragend angelegt. Ich appelliere an alle Verantwortlichen, zusammen mit den Feuerwehren unseres Landes das Strategiepapier umzusetzen.“ sagte der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg Dr. Frank Knödler bei der Vorstellung des Strategiepapieres bei der Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg am 18. Juli 2015 in Böblingen. Wegen der weiteren Umsetzung in den Städten, Gemeinden und Kreisen des Landes hat am 20. Juli 2015 ein Gespräch mit hochrangigen Vertretern der drei Kommunalen Landesverbände stattgefunden. Diese haben die besondere Bedeutung des Ehrenamtes für die Feuerwehren betont. Gemeinsam wurde vereinbart, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die aus Vertretern der drei Kommunalen Landesverbände und des Landesfeuerwehrverbandes besteht. Die Arbeitsgruppe soll gebeten werden, die im Strategiepapier enthaltenen Punkte zur Förderung des Ehrenamtes zu bewerten und Vorschläge für die weitere Umsetzung zu machen. Zahlreiche im Strategiepapier aufgezeigten Fördermöglichkeiten sind heute schon rechtlich möglich; für einige andere wird noch eine rechtliche Grundlage benötigt. Dieser Wunsch ist der Landesregierung, dem Landtag und den kommunalen Landesverbänden bekannt. Der Landesfeuerwehrverband hat eine Ergänzung des Feuerwehrgesetzes für Baden-Württemberg vorgeschlagen.